In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird die Schleimbeutelentzündung (Bursitis) in der Hüfte als eine Störung des Energieflusses (Qi) und des Blutkreislaufs betrachtet, die durch äußere oder innere Faktoren verursacht wird. Die Schleimbeutel, die in der TCM nicht direkt als anatomische Strukturen beschrieben werden, stehen symbolisch für die harmonische Zusammenarbeit von Sehnen, Muskeln und Gelenken.
Eine Entzündung wird häufig auf Qi-Stagnation, Blut-Stase oder das Eindringen pathogener Faktoren wie Feuchtigkeit, Kälte oder Hitze zurückgeführt.
Qi- und Blut-Stagnation wiederholte Überlastung, Fehlhaltungen oder Verletzungen behindern den Energiefluss in den betroffenen Leitbahnen, was Schmerzen und Entzündungen zur Folge hat.
Feuchtigkeits-Kälte-Syndrom äußere Einflüsse wie Kälte und Feuchtigkeit dringen in die Meridiane ein und führen zu Schwellungen, Steifheit und Schmerzen, besonders bei Menschen, die in kalten oder feuchten Umgebungen arbeiten.
Innere Disharmonien Schwächen von Milz und Niere reduzieren die körpereigene Abwehrkraft, wodurch chronische Beschwerden wie eine wiederkehrende Bursitis begünstigt werden. Hitze-Toxine akute Entzündungen mit Rötung, Schwellung und Überwärmung werden als Ansammlung von Hitze-Toxinen interpretiert. Emotionale Faktoren wie Stress, Ärger oder Frustration können den Qi-Fluss stören und Entzündungsprozesse fördern.